Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche

Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1864 bis 1867 erbaut und ersetzte die Alte Kirche, die aber bis auf den heutigen Tag erhalten blieb. Deshalb gibt es als Besonderheit 2 Kirchen im Ort. Auf dem schönen Kirchplatz gibt es einen Rundblick auf das Grazer Bergland bis zum Hochlantsch und dem Schöckl. Der Kirchenpatron ist der heilige Bartholomäus, der auch der Gemeinde den Namen gibt. Er wird rund um den 24. August mit einem großen Kirtag gefeiert.

Pfarrkirche Sankt Bartholomä

Alte Kirche

Die Alte Kirche ist das Wahrzeichen von Sankt Bartholomä. Die ältesten Bauteile dieses Bauwerks stammen aus dem 13. Jahrhundert. 1867 wurde die neue Pfarrkirche ihrer Bestimmung übergeben und die Alte Kirche hatte an Bedeutung verloren. Unserem Ehrenbürger Hanns Koren ist es zu verdanken, dass dieses historische Bauwerk erhalten blieb. In den 1970er Jahren wurde es saniert.

Über mehrere Jahrzehnte bis heute wird sie als Aufbahrungsstätte genutzt. Nachdem die Profanierung (Entweihung) abgeschlossen ist und sich nunmehr das Gebäude im Eigentum der Gemeinde Sankt Bartholomä befindet, werden vermehrt klassische Konzerte und kulturelle Aufführungen dort aufgeführt.

Die Fassade, das Dach und der Zwiebelturm wurde in den letzten Jahren einer umfassenden Generalsanierung unterzogen. Sankt Bartholomä ist stolz auf dieses tolle Bauwerk.

Interessierte Besucher mögen sich bitte mit dem Gemeindeamt in Verbindung setzen.
03123/2227; gde@st-bartholomae.gv.at

Alte Kirche Sankt Bartholomä

Hanns Koren Jahrhundertmuseum

Der Volkskundler Univ.-Prof. Dr. Hanns Koren (1906–1985) zählt zu den bedeutendsten Kulturpolitikern des 20. Jahrhunderts. Auf sein Wirken gehen das Österreichische Freilichtmuseum in Stübing, das Grazer Forum Stadtpark und das internationale Avantgarde-Festival steirischer herbst zurück. Zwischen 1953 und 1983 war er Abgeordneter zum Nationalrat, Landesrat, Landeshauptmann-Stellvertreter und Präsident des Steiermärkischen Landtags.

Mit dem Erwerb der „Hemmerkeuschn“ am Raßberg wurde Sankt Bartholomä Anfang der 1960er Jahre zu seiner Wahlheimat. Hier hat Hanns Koren das Landleben genossen, Freunde empfangen, Kraft für seine politische Arbeit geschöpft und schließlich auch seine letzte Ruhestätte gefunden.

Bereits 1999 wurde im Glockenturm der Alten Kirche zur Erinnerung an den Ehrenbürger eine „Koren Stubn“ eingerichtet. Der Ort war nicht zufällig gewählt – Hanns Koren hat das bereits halb verfallene Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert vor dem Einsturz bewahrt. Von 2023 bis 2025 wurde die Kirc

he – sie steht mittlerweile im Eigentum der Gemeinde – generalsaniert und in der Folge auch das kleine Museum neu gestaltet.

Mehr als 300 Bild- und Filmdokumente sowie Exponate aus dem Privatbesitz illustrieren den Werdegang Korens und „sein“ wechselvolles 20. Jahrhundert. In berührenden Interviews erinnern sich Zeitzeugen an den bescheidenen Mann, der gern Steirerhut und Wetterfleck trug und wie kein anderer Traditionsbewusstsein und Weltoffenheit gelebt hat. Das Museum folgt daher dem bekanntesten Zitat von Hanns Koren „Heimat ist Tiefe, nicht Enge“ und seiner Mahnung „Wer das Alte wegwirft, wird auch das Neue nicht lange behalten.“

Öffnungszeiten und Führungen auf Anfrage und mit Voranmeldung:

Gemeindeamt:

031232227

Führungen:

06643925888 (Kurator)

06644392429

06767354313

Ein braunes Buch mit dem Titel 'Hanns Koren' und den Jahren 1900 bis 1980 wird auf einem digitalen Bildschirm angezeigt. Das Buch ist in einem Holzrahmen montiert.

Hanns Koren Denkmal

Vor 50 Jahren wurde dem legendären Kulturpolitiker Hanns Koren von seiner Wahlheimat Sankt Bartholomä die Ehrenbürgerschaft verliehen. Aus diesem Anlass hat die Gemeinde mit Unterstützung des Kulturressorts des Landes Steiermark und des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum einen zweistufigen Wettbewerb zur Errichtung eines Denkmals für den Begründer des steirischen herbst und des Österreichischen Freilichtmuseums Stübing ausgeschrieben. Das Thema war Hanns Korens bekanntes Zitat “Heimat ist Tiefe, nicht Enge.”

Ein großer Hut steht auf einem Grashügel, mit einer Kirche und einem Gebäude im Hintergrund.
Ein großer Hut sitzt auf einem Ziegelsockel in einem Grasfeld mit einem Haus und Bäumen im Hintergrund.

Kegelstatt

1894 ließ der damalige Bürgermeister Johann Track die Kegelstatt errichten. Über Jahrzehnte wurde die Sportstätte vorwiegend am „Bartholomä Wochenende“ genutzt. Im September 2007 wurde das Bauwerk abgetragen, morsche Teile ausgetauscht, mit neuer Verkleidung versehen und mit einem aus 12.000 Schindeln bestehendem „Schiefer- Schindeldach“ eingedeckt. Die Luahmbudel wird von Ostermontag bis November jeweils am Dienstag und Donnerstag genutzt und ist fixer Bestandteil im Vereinsleben der Gemeinde.

Ein kleines Holzhaus mit einem Strohdach und zwei Fenstern mit weißen Blumen. Es ist von Büschen und Gras umgeben, mit einer Straße in der Nähe.

Kellerstöckl

Beim Kellerstöckl handelt es sich um ein ehemaliges landwirtschaftliches Nebengebäude, dass zum Pfarrhof dazugehört hat. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Alten Kirche. Nachdem es über einige Jahrzehnte im Privatbesitz war, hat es die Gemeinde Sankt Bartholomä Anfang des 21. Jahrhunderts gekauft.

Vor einigen Jahren wurde das Gebäude sorgsam restauriert und vor allem der Außenbereich neugestaltet. Neuangelegte Wege und Plätze fügen sich großartig ins Landschaftsbild ein.

Zunehmend wird das Kellerstöckl auch für Veranstaltungen sowie für standesamtliche Trauungen genutzt.

Bei Fragen und näheren Informationen setzen Sie sich bitte mit dem Gemeindeamt in Verbindung.
03123/2227; gde@st-bartholomae.gv.at

Ein Holzschuppen mit braunem Dach und Steinmauern. Stufen mit Handlauf führen zum Eingang. Es gibt Bäume, eine Kirche und Blumen um den Schuppen.
Ein grasbewachsener Hügel mit einem Baum und einer Steinsitzbank. Dahinter befindet sich ein Gebäude mit einem Turm. Der Himmel ist blau mit verstreuten Wolken.

Wunderwanderweg

Anlässlich des 100. Geburtstages unseres Ehrenbürgers Hanns Koren wurde im Jahre 2006 der Wunderwanderweg in Reiteregg erschaffen. Ausgangspunkt ist der Kunstplatz in Reiteregg, Nähe Dorner. Unter dem Motto „Wunderbare Natur – Wanderbare Kunst“ wurde ein 3,6 Kilometer langer Rundweg errichtet.

Ein Schild namens Wunder Wander Weg steht auf einem Steinsockel mit mehreren Metalltafeln, die abstrakte Kunst und Symbole darstellen. Der Wegweiser befindet sich in einem Grasfeld mit Bäumen und einem Zaun im Hintergrund.

Kapellenwege

Sankt Bartholomä hat nicht nur zwei Kirchen, sondern auch zahlreiche Kapellen, Bildstöcke und Wegkreuze. Insgesamt vier Rundwege haben den Ausgangspunkt bei der Pfarrkirche und erstrecken sich zwischen 3,4 bis 12,2 Kilometer. Eine eigens dafür verfasste „Wanderbibel“ liegt im Gemeindeamt und in der Pfarrkirche auf.

Ein rosa Poster mit gelbem Text, der 'Wander Bibel' besagt. Darunter befindet sich ein Spendenaufruf mit dem Text 'Spende ab € 2,-'. Im Hintergrund ist auch ein geometrisches Muster zu sehen.